2. April 2009

Kitzelige Krötenmänner

video

Komisch sind manche Männer ja schon. Zumindest die Krötenmänner. Wenn man sie zärtlich am Rücken stupst, quaken sie. In der Krötensprache heißt das „geh weg du Trottel – meine Krötenfrau ist schon besetzt und zwar von mir“.
Falls jetzt ein Tierschützer daher kommt und sagt, ich hätte den Kröterich gequält, weil ich ihn am Rücken gestupst habe, darf ich zu meiner Ehrenrettung demonstrieren, dass ich eine wahre Krötenfreundin bin. Früher stand ich an der B11 mit dem Eimer in der Hand und hab die Krötlies eingesammelt, einzeln oder als Doppeldecker. Heute baue ich Krötentreppen bzw. Krötenrampen, denn anders kommen die Tiere nicht von meiner Terrasse in den Garten.

Und meine Mahnung an alle Autofahrer: bitte jetzt ganz besonders aufpassen. Es ist Krötenwanderung!!!

16. März 2009

Nee also wirklich!

Ich hab gestern ein tolles Geschenk bekommen. Ein ganz niedliches Stofftier. Ist der nicht wahnsinnig süß? Aber irgendwas ist an dem anders als an anderen Stofftieren. Ich weiß noch nicht, ob der in meinem Bett schlafen darf.

15. März 2009

Hysterie

Mensch und Hund - immer wieder ein gern diskutiertes Thema. Die einen lieben sie, die anderen akzeptieren sie aber lieben sie nicht, und wieder andere hassen sie. Dass ich zu der ersten Gruppe gehöre, muss sicher nicht weiter erwähnt werden. Und die letzte Gruppe, die sogenannten Hundehasser, lassen mich immer wieder aufs Neue den Kopf schütteln.

Diese gerade im stillen Gebet versunkene Hundedame namens Tapsi

war für einige Zeit unser Gast. Ihre Angewohnheit war es, bei jeder Gelegenheit abzuhauen und die Nachbarschaft auf eigene Faust Pfote zu erkunden. Das kam bei einigen Nachbarn nicht gut an. Verständlich. So ein Hundehaufen im Tulpenbeet ist wirklich nicht besonders erquickend. Die Kritik war also berechtigt. Die Art, wie diese Kritik vorgetragen wurde, war allerdings grenzwertig. "Scheißköter" war nur eines der Wörter, das ich zu hören bekam. Bei einer Nachbarin hat sich Tapsi jedoch "nur" in die Rabatten gesetzt und Pipi gemacht. Aber diese Nachbarin kam aus dem Haus geschossen wie eine Furie und tobte so sehr, dass ihr gefrustetes Gesicht puterrot wurde und ich Sorge hatte, dass sie gleich platzt. Tat sie nicht. Statt dessen stellte sie von da an das Grüßen ein. Von da an pisste weder Terrier Otto noch irgend ein Leihhund jemals mehr in ihren Vorgarten. Aber gegrüßt hat sie mich seit dem einen Bächlein von Tapsi trotzdem nicht mehr. Sie hasst mich seit drei Jahren, weil ein verfluchter Köter Pipi in ihren Vorgarten gemacht hat.

Heute hatte ich sehr lieben Besuch. Unter anderem von diesem Kerl:

Leider hatte ich die Hundesitzerin nicht rechtzeitig gebrieft, dass wir so sonderbare Menschen in der Nachbarschaft haben. Und was macht der elendige Köter? Nach einem ausgedehnten Spaziergang, bei dem er seine Blase vollends entleert hatte, wagte er es, ein kleines Tröpfchen an dem Vorgartenstrauch besagter Nachbarin abzusetzen. Als hätte sie darauf gewartet, kam sie rausgeschossen aus ihrem Haus als sei der Leibhaftige hinter ihr her und fluchte und beschimpfte Hund und Frauchen. Man hatte das Gefühl, das Hundepipi hätte die Qualität von Atommüll oder gar noch schlimmeren. Hund und Frauchen waren nach der Schimpfattacke ziemlich verstört.

Fazit: es wird einen Grund geben, warum die Nachbarin außer vom Gärtner von niemandem besucht wird. Dabei muss ich gar nicht stundenlang hinter meinem Türspion stehen, um das zu wissen. Da reichen tägliche Hundespaziergänge, um zu sehen, dass zu der Frau nie einer kommt. Warum wohl?

12. März 2009

Na also!


Es ist kaum zu glauben, aber der Frühling kommt! Hallo ihr lieben Krokanten! Das ist doch die Mehrzahl von Krokus, oder?